Mein spiritueller Weg...
...begann natürlich schon mit Beginn meiner Existenz.
Die für mich zur Zeit als letzte, kraftvollste und bis zum Ende meines irdischen Daseins empfunden dauernde Phase meines spirituellen (spirit = Geist) Weges begann 2009.
Viel Literatur begleitet diesen Weg, wovon ich hier nur einiges einfließen lasse.
Im Sommer 2009 las ich Anima Mundi von Susanna Tamaro und Freude - Das Glück kommt von innen von Osho. Ebenso in dieser Zeit begleitete mich Die Farben des verlorenen Parasieses - Marc Chagall, Romanbiographie von Barbara Krause.
In dieser Zeit erlebte ich zum ersten mal eine für mich persönlich ganz neue Form von Therapie, in der u.a. "Arbeit mit dem inneren Kind" geschah. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Christel Westermeier bedanken, die für mich so etwas wie ein Geburtshelfer war. Eine parallele Rolle, etwa zur selben Zeit hier in Münster spielte für mich Yvonne Maurer, mit deren Hilfe ich in Kontakt zu tieferen Schichten meiner Seele kam.
Im Herbst 2009 erhielt ich von einer Freundin die erste CD mit einem Vortrag von Robert Betz.
Die Eindrücke dieser Monate setzten sich zart und sanft in mein Herz und meine Seele, meine mich seit Jahren begleitende Depression hatte jedoch immer noch die Oberhand. So kam ich zu der Ansicht: ich brauche einen Vorschlaghammer, eine Rohrzange, gar eine Abrissbirne um den Panzer meiner Depression endgütig zu knacken - und "wie bestellt" kam das Erwünschte in Form eines Seminars in London beim Concord Institute, das ich von einer sehr lieben Freundin empfohlen bekam. Dort wurde mein Weltbild auf den Kopf gestellt, viele meiner alten Ansichten über das Leben ausgelöscht, so dass Platz für neue Inhalte entstand. Es erschien mir wie ein Neustart bei einem PC, wie ein Reset meines eigenen Systems, ein Herunterfahren oder total Löschen und Neuprogrammieren meines Gehirns. An dieser Stelle geht mein Dank an das Team vom Concord Institute, besonders an Greg Johnson und David Norris.
Nach Hause zurück kam ich mit vielen leeren Räumen in meinem Kopf, die sich ab sofort neu füllen durften. Und so hatten all die weiteren Bücher, die mir begegneten die beste Chance, mich wie ein kleines Kind zu prägen.
Erneut hörte ich mir den Vortrag von Robert Betz an und war überrascht, was ich nun plötzlich darin hörte. Seither habe ich nicht aufgehört, seine CDs zu hören. Vielen seiner Literaturhinweise bin ich gefolgt. Ganz besonders in seinen Bann gezogen hat mich Gespräche mit Gott von Neale Donald Walsch. Es folgten wunderbare Bücher, wie Lachende Weisheit von Bartholomew.
Plötzlich erhielt ich auch Tipps zu Literatur von Menschen, von denen ich es nicht geahnte hätte. Eine Kollegin zum Beispiel empfahl mir von Deepak Chopra - Das Tor zu vollkommenem Glück.
Just vor ein paar Tagen (März 2011) stieß ich auf eine Seite im Internet von Joachim Schneider, die viele tolle Texte von Chopra auf Deutsch enthält. Danke dafür!
Durch eine ausführliche Literaturliste, die ich in London erhalten hatte, kam ich zu Büchern von Eckhart Tolle, Jiddu Krishnamurti (Einbruch in die Freiheit) oder David Bohm.
Alle Inhalte schlichen sich vorerst in meinen Verstand ein, erfüllten mein tiefes altes Bedürfnis nach Theorien. Im Sommer 2010 besuchte ich dann ein Seminar von Robert Betz im Allgäu und erfuhr durch seine Transformations Therapie eine kraftvolle vertiefende Praxis der Ansätze, die ich (ohne Namen) in London bereits kennen gelernt hatte. Robert Betz führte die Besucher seines Seminars so gründlich in seine Arbeit ein, die er mit The Work von Byron Katie verbunden hat (eine wunderbare Methode, die ich auch in der Zwischenzeit bereits kennen gelernt hatte), dass ich für mich ab sofort selbst an mir damit arbeitete. Ich verstand, dass alte "eingebrannte" Muster, die man seit der Kindheit lebt, zur ständigen Wiederholung von Situationen führen, die man als starke psychische Schmerzen wahrnehmen kann. Nach und nach begann ich für mich, meinen alten Mustern auf die Spur zu kommen, die selbstkritisch anzusehen, sie sozusagen aus meinem Keller zu holen und sie anzunehmen. Und - welch ein Wunder - durch diese Annahme, begannen sie sich, nach und nach zu verwandeln.
In der Zwischenzeit bin ich auf so viele Menschen gestoßen, die genau dieselbe Technik empfehlen, die sie jeweils mit unterschiedlichen Namen versehen haben. Dass an so vielen Stellen der Erde gleichzeitig Menschen darauf kommen, dass man schmerzhafte Gefühle verwandeln kann, in dem man sie aufrichtig anschaut und noch einmal kraftvoll durchspürt, zeigt mir, dass es genau an der Zeit für diese Methode für uns Menschen ist. Hier ein paar Links derer, die ich dazu gefunden habe und die mir allesamt super geholfen haben - DANKE an dieser Stelle an alle die, die hinter diesen Seiten stehen!
Die Tipping Methode - einleuchtend erklärt an einer wahren Geschichte
Die radikale Selbstbefragung, mit der man Licht in sein eigenes Dunkel bekommt
Die Phyllis Krystal Methode, die liebevoll zum inneren Kern begleitet
Divine-Openings - eine Methode voller Leichtigkeit und Liebe
Dieser letzte Link erreichte mich über Gabriele Kingwill, die mir der "Zufall" beim surfen im Internet zuspielte und durch deren Anleitung ich zum ersten mal meine eigenen Energiekräfte erfahren durfte. Das war eine kraftvolle Erfahrung, die mein Paradigma erweiterte, dass der Mensch auch energetisch Wirken kann. DANKE dafür!
Eine wunderbare Beschreibung der Methode (mit dem schönen Namen: körperzentrierte Herzensarbeit) seinen eigenen Schatten auf die Spur zu kommen, findet sich im Buch Das Tao des Herzens von Safi Nidiaye.
Im Laufe des Jahres 2010 bemerkte ich an mir Veränderungen im Denken, Fühlen und Handeln, die mir so kraftvoll erschienen, dass ich es kaum für möglich hielt. Immer noch sehr im Kopf, im Verstand, in meiner Ratio, im "mind" verhaftet, kam in mir der Wunsch auf, irgendwie mehr ins Herz zu kommen, dahin, wo die Intuition, die Kreativität, die innere Weichheit wohnt. Das - eher unbewusst - ausgesendet führte mich zur Anmeldung für die Ausbildung als ganzheitliche hellsichtige Lebensberaterin bei Christa Bredl, die im November 2010 begann. Und - mit Erfolg! Inzwischen weiss ich, wie es sich anfühlt, aus dem Herzen heraus zu leben. Das gelingt mir noch nicht immer, noch nicht dauerhaft, aber ich bekomme immer kraftvollere Einblicke in ein Sein im Jetzt (das ich dank Eckhart Tolle zuvor mit meinem Verstand prima begriffen hatte).
Mein Wechsel von 2010 nach 2011 wurde von einem viertägigen Seminar begleitet, angeboten von Michael Schultze, das mir noch eine weitere Methode ins Leben spielte, die mich endlich auch in Kontakt mit anderen Menschen brachte: Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck. Mein "früheres" Leben war innerlich geprägt von Schüchternheit und Kontaktangst, die ich von Kind an zu überspielen gelernt hatte, in dem ich eine dicke Maske entwickelte. Diese Maske schaffte es, mich gänzlich anders auf die Außenwelt wirken zu lassen, als es bei mir im Inneren aussah. Ganz und gar ich selbst war ich immer nur, wenn ich auch ganz und gar nur mit mir selbst allein war. Keinem gegenüber traute ich mich, mein wirkliches, authentisches, wahres Selbst "zuzumuten" (manchmal auch nicht mir selbst gegenüber). Durch diese Methode lockerte sich das bei mir, so dass ich nun einen weiteren Schritt in die Authentizität gehen konnte durch eine kraftvolle Erfahrung mit "authentic movement" bei Ulrika Sprenger. DANKE Ulrika!
..... und in nächster Zeit möchte ich hier schildern, wie genau sich das alles anfühlt und was in der Folge für mich daraus alles erwachsen ist und wird.
Aus dem Jetzt im Hier heraus grüße ich den Leser in seinem Hier und Jetzt!
....to be continued.... auf: www.abenteuer-jetzt.de